Reul: Tödlicher Schuss auf SEK-Beamten schwarzer Tag

Innenminister Herbert Reul (CDU) hat den tödlichen Schuss auf einen SEK-Beamten in Gelsenkirchen als schwarzen Tag für die nordrhein-westfälische Polizei bezeichnet. „Wir sind in Gedanken bei der Familie des Verstorbenen, seiner Lebensgefährtin und seinen Freunden“, sagte Reul am Mittwoch.

29.04.2020, 15:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Herbert Reul (CDU), Innenminister von Nordrhein-Westfalen, vor der Presse. Foto: Federico Gambarini/dpa

Herbert Reul (CDU), Innenminister von Nordrhein-Westfalen, vor der Presse. Foto: Federico Gambarini/dpa

„Der Tod dieses jungen Mannes führt uns schmerzhaft vor Augen, welches Risiko die Polizistinnen und Polizisten in unserem Land jeden Tag eingehen, um die Bürgerinnen und Bürger zu schützen“, sagte der Minister weiter. „Ihr Beruf ist lebensgefährlich, das wissen wir. Umso erschreckender und gnadenloser trifft uns der Tod dieses Kollegen. Heute stehen alle Beschäftigten der Polizei Nordrhein-Westfalens in Trauer vereint als Polizeifamilie zusammen.“

Der 28 Jahre alte SEK-Beamte aus Münster war am Mittwochmorgen bei einer Wohnungsdurchsuchung von der Kugel eines Beschuldigten getroffen worden. Der Polizist starb kurz danach im Krankenhaus.

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