Reisebüros fordern Rettungsschirm: Demos auch in NRW

Mit Koffern und leeren Liegestühlen haben in Nordrhein-Westfalen Inhaber und Beschäftigte von Reisebüros für Corona-Hilfen zur Unterstützung ihrer Branche demonstriert. „Keine Reisen - leere Koffer - leere Kassen“, hieß es auf einem Schild an einem der aufgestellten Koffer, die am Mittwoch etwa vor dem Düsseldorfer Landtag zu sehen waren. Neben der Landeshauptstadt gab es auch in Köln, Münster und mehreren anderen Städten Demonstrationen. Sie fanden angesichts der Corona-Pandemie unter strengen Auflagen statt, nämlich mit Abstand und begrenzter Teilnehmerzahl.

29.04.2020, 14:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit einem Reisekoffer und einem Schild mit der Aufschrift "Rettungsfond für Reisebüros" auf einer Demo. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Mit einem Reisekoffer und einem Schild mit der Aufschrift "Rettungsfond für Reisebüros" auf einer Demo. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Das Aktionsbündnis „Wir zeigen Gesicht! Rettet die Reisebüros - rettet die Touristik“, das bundesweit in 30 Städten zu Demos aufgerufen hatte, fordert einen Rettungsschirm für die Branche. Notwendig sei eine finanzielle Soforthilfe für die touristischen Unternehmen ohne Rückzahlung.

Die Aussichten für die Tourismus-Branche sind mau: Prognosen zufolge werden Reisen ins Ausland wegen des unterschiedlichen Verlaufs der Pandemie in den einzelnen Ländern voraussichtlich noch mehrere Monate lang nicht möglich sein. Das Bundeskabinett verlängerte die geltende weltweite Reisewarnung bis mindestens Mitte Juni.

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