Realschule in Brambauer zu klein für 550 Schüler - Schulleiter fordert mehr Räume

Schulpolitik

Die neue Aula kommt bei Schülern und Lehrern der Realschule Brambauer gut an, sagt Schulleiter Michael Schulten. Das ändert aber nichts daran, dass es an Räumlichkeiten fehlt.

Brambauer

, 05.03.2020, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Aula der Realschule Brambauer wurde jüngst kernsaniert. Die energetische Sanierung der Aula und des Eingangsbereiches kostete nach früheren Angaben rund eine Million Euro. Die Förderung lag bei rund 738.000 Euro.

Die Aula der Realschule Brambauer wurde jüngst kernsaniert. Die energetische Sanierung der Aula und des Eingangsbereiches kostete nach früheren Angaben rund eine Million Euro. Die Förderung lag bei rund 738.000 Euro. © Goldstein (A)

Die Realschule Brambauer platzt nach Angaben von Schulleiter Michael Schulten aus allen Nähten: Die Räumlichkeiten böten nicht genügend Platz für die rund 550 Schüler, sagte Schulten am Dienstag (3.3.) in der Sitzung des Betriebsausschusses der „Zentrale Gebäudebewirtschaftung Lünen“ (ZGL).

Die Sitzung fand in der kernsanierten neuen Aula der Realschule statt. Für die Arbeiten zeichnet ZGL verantwortlich - ebenso wie für die 2018 eingeweihte neue Sporthalle.

„Platzangebot ist mangelhaft“

„Die Räumlichkeiten sind nicht ausreichend, das Platzangebot ist mangelhaft“, sagte Schulten. Am Ausbau der Schule führe kein Weg vorbei, um die Schüler auch in Zukunft adäquat zu unterrrichten.

SPD-Ratsherr und Ausschussvorsitzender Martin Püschel erklärte, dass er davon ausgehe, dass „der Wunsch nach einem Ausbau in Erfüllung gehen kann“ - in zwei oder drei Jahren. Dem stimmten die Ausschussmitglieder schweigend zu. Jürgen Grundmann, Leiter der Schulverwaltung, machte dazu keine Angaben.

Schulleiter sagt Danke

Ungeachtet der Raumnot, bedankte sich Schulleiter Michael Schulten auch im Namen des Lehrerkollegiums und der Schüler bei der ZGL und der Schulverwaltung für die Innovationsbereitschaft in den vergangenen drei Jahren. Die beiden Neubauten seien auch ein Grund, warum die Kinder gerne zur Schule kommen würden, sagte Schulten.

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