Reaktionen zum Spiel Fortuna Düsseldorf - BVB (0:1)

13.06.2020, 19:01 Uhr / Lesedauer: 2 min

Uwe Rösler (Trainer Fortuna Düsseldorf): „Ich bin nicht oft sprachlos, aber heute bin ich sprachlos. Mit unseren Möglichkeiten haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht. Meine Jungs mussten unheimlich hohen Aufwand betreiben. Sind neun Kilometer mehr gelaufen.“

Rösler zum Abstiegskampf: „Ich fühle unheimlich mit der Mannschaft. Heute geht es darum, Mitgefühl mit den Jungs zu haben. Wir haben jetzt drei sehr interessante Spiele. Wie ich die Mannschaft kenne, wird sie gegen Leipzig zurückkehren. Die Leistung, diese Mentalität. Wir sind immer noch auf dem Relegationsrang. Ich kenne die Jungs und sehe die Qualität. Natürlich werden die Spiele weniger. Unsere Spiele kommen, in denen wir gewinnen müssen. In der Kabine ist der Wille, es den Skeptikern und Zweiflern zu beweisen. Wir haben den zweitkleinsten Etat und machen das Beste aus diesem Kader.“

„Für uns ist diese Situation keine neue. (...) Die Mannschaft ist es gewohnt, gegen den Abstieg zu spielen und Rückschläge zu verkraften. Für uns ändert sich da nichts.“

Lucien Favre (Trainer Borussia Dortmund): „Es war sehr, sehr, sehr schwer. Sie waren sehr gut organisiert. Wir haben wirklich Mühe gehabt. Wir wollten unbedingt gewinnen. Dafür sind wir sehr großes Risiko gegangen. Es war ein Unglück für Düsseldorf und etwas Glück für uns. Ich muss meinem Kollegen sagen, dass sie sehr gut gespielt haben. Am Ende muss man sagen, leider für Düsseldorf ist der Fußball so.“

Favre zum annullierten Tor: „Man kann nicht sagen, dass es kein Tor ist. Es ist klares Tor. Man kann das nicht annullieren. Die Regeln sind schwer zu analysieren. Es ist langsam schwer, das zu akzeptieren.“

Roman Bürki (Torhüter Borussia Dortmund): „Wir haben uns enorm schwer getan. Sie haben sehr defensiv gespielt, waren nur auf Konter aus. Das haben sie in der zweiten Halbzeit gut gemacht und Chancen gehabt. Es ist schon ein bisschen glücklich, dass wir als Sieger vom Platz gehen.“

Bürki zu seinem Vertrag: „Ich freue mich und hoffe, dass wir nächste Woche einen Termin finden, um die Sache unter Dach und Fach zu bringen.“

Steven Skrzybski (Fortuna Düsseldorf): „Wir haben uns aufs Verteidigen konzentriert. Wir wollten Nadelstiche setzen, das haben wir auch ganz gut gemacht. Schade, dass wir uns nicht belohnt haben. Wenn man hinten raus verliert, ist das immer ärgerlich.

Skrzybski zur Situation im Abstiegskampf: „Insgesamt müssen wir den Kopf hochnehmen und hoffentlich schon im nächsten Spiel wieder punkten. Klar ist es anstrengend, aber wir wollten als Team das für manche vielleicht Unmögliche schaffen. Die Leistung stimmt uns positiv. Wir geben weiter Gas und hoffentlich belohnen wir uns. Wir wussten, dass es ein Kampf bis zum letzten Spieltag werden wird. Wir wollen jetzt nicht rumheulen, sondern weiter Gas geben und es aus eigener Kraft schaffen. Wir wollen unsere Spiele gewinnen, ich will mich nicht auf andere verlassen.“

Skrzybski zu seinen vergebenen Torchancen: „Klar hätte ich gerne einen von beiden gemacht. Aber das ist Fußball, man kann sich das nicht immer wünschen, sondern muss weiter hart arbeiten und irgendwann, hoffe ich, gehen die Dinger rein. (...) Natürlich denkt man noch ein, zweimal darüber nach, aber wir haben bald das nächste Spiel, und da hilft es nichts, da tagelang dran zu denken.“

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