Ratinger wegen Behinderung von Rettungseinsatz verurteilt

Wegen absichtlicher Behinderung eines Rettungswagens ist ein 23-jähriger Ratinger zu 240 Euro Geldbuße und einem Monat Fahrverbot verurteilt worden. Damit bestätigte eine Amtsrichterin einen bereits verhängten Bußgeldbescheid in voller Höhe (Az.: 342 Owi 97/19). Die Richterin sah es als erwiesen an, dass der junge Mann sich einem Rettungswagen im Blaulichteinsatz absichtlich in den Weg gestellt hatte.

10.03.2020, 17:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Ratinger hatte die Vorwürfe bis zuletzt bestritten. Er sei zur fraglichen Zeit mit einem Freund auf der nahen Rheinkirmes gewesen. Das bestätigte der 19-jährige Freund zwar am Dienstag als Zeuge. Aus Sicht der Richterin waren seine Angaben dabei aber widersprüchlich.

Drei Polizisten hatten den Vorfall beobachtet, den 23- Jährigen angezeigt und ihre Version vor Gericht bestätigt. Ihren übereinstimmenden Aussagen zufolge war der 23-Jährige mit mehreren Freunden unterwegs, hatte sich kurz umgedreht und war dann vor dem hupenden Fahrzeug spaziert.

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