Pump-Gun bis Armbrust: Neues Waffen-Merkblatt für Polizisten

Die Polizei in NRW ist mit einem neuen Merkblatt für Waffen aller Art ausgestattet worden. Der sogenannte „Waffenkalender“ listet alles von der Pump-Gun, über eine Armbrust bis zu Spielzeugwaffen auf - und erklärt, ob es sich dabei um eine Ordnungswidrigkeit, ein Vergehen oder auch ein erlaubtes Mitführen handelt.

01.12.2020, 06:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf einem Tisch in einem Raum eines Polizeipräsidiums liegen zahlreiche Schusswaffen, die bei mehreren Durchsuchungen sichergestellt wurden. Foto: David Inderlied/dpa/Archivbild

Auf einem Tisch in einem Raum eines Polizeipräsidiums liegen zahlreiche Schusswaffen, die bei mehreren Durchsuchungen sichergestellt wurden. Foto: David Inderlied/dpa/Archivbild

Das neue vierseitige Faltblatt wurde laut Innenministerium nötig, weil mit dem dritten Waffenrechtsänderungsgesetz zum 1. September einige Neuerungen in Kraft getreten sind. Unter anderem müssen Spielzeugwaffen wie Erbsenpistolen besonders gekennzeichnet werden, größere Magazine sind verboten, unbrauchbar gemachte „Deko-Waffen“ müssen angemeldet werden.

Den Polizeibeamten soll der „Waffen-Kalender“ im Alltag helfen - quasi als Mini-Lexikon. Verzeichnet sind auch Exoten wie Taser, Würgehölzer, Drosselgeräte, Armbrust oder „Eigenbauten“ wie ein „Baseballschläger mit Nägeln und Griffschlaufe“. Letzterer ist wenig überraschend ebenfalls verboten - mit Ausnahme zum Beispiel für „Foto- / Film- / Fernsehaufnahmen“, so das Merkblatt.

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