Prozess um illegalen Betrieb von Shisha-Bar trotz Corona

Er soll während des Shutdowns eine Shisha-Bar in Düsseldorf betrieben haben: Nun wehrt sich ein 31-Jähriger gegen 4000 Euro Bußgeld.

24.06.2020, 02:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Statue der Justitia mit einer Waage und einem Schwert in der Hand. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Statue der Justitia mit einer Waage und einem Schwert in der Hand. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Das Düsseldorfer Amtsgericht verhandelt heute um den illegalen Betrieb einer Shisha-Bar entgegen der Corona-Schutzverordnung. Ein 31-Jähriger wehrt sich gegen ein Bußgeld in Höhe von 4000 Euro (Az.: 301 OWI 83/20).

Er war Ende März zwei Mal in der Düsseldorfer Shisha-Bar erwischt worden. Das erste Mal war er nur verwarnt worden. Sechs Tage später wurde der Mann beim nächtlichen Feiern mit Freunden erwischt. Das bestreitet er. Er habe einen Schlüssel und damals in der geschlossenen Shisha-Bar nur nach dem Rechten sehen wollen.

Dann seien Freunde aufgetaucht, die ihm nur kurz Hallo hätten sagen wollen. Ausgeschenkt habe er nichts, behauptet der 31-Jährige. Der Ordnungsdienst dagegen hatte Wasserpfeifen in Betrieb und Getränke auf den Tischen gesehen.

In Düsseldorf wurden nach Angaben der Stadt 520 Bußgeldbescheide wegen Corona-Verstößen erlassen - in Höhe von insgesamt 140 000 Euro. In 77 Fällen wurde Einspruch eingelegt.

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