Preis der Kriegsblinden für Bauhaus-Hörspiel

Eine künstlerische Produktion des Deutschlandfunks mit NDR und SWR zur Bauhaus-Bewegung erhält den 69. Hörspielpreis der Kriegsblinden. Das teilte die Film- und Medienstiftung NRW am Mittwoch in Düsseldorf mit. Die Jury erklärte, das Autoren-Duo Wittmann/Zeitblom mache mit Humor und ohne eine Belehrungsperspektive erlebbar, wie viel der hochfliegenden Bauhauskonzeption im Heute zu finden sei. In dem Hörstück „Audio. Space. Machine“ trifft der ehemalige Direktor der Weimarer Reformschule Walter Gropius auf der Suche nach Inspiration für eine Festrede andere berühmte Bauhaus-Kollegen.

24.06.2020, 12:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Hörspielpreis für Radiokunst wird getragen von der Film- und Medienstiftung NRW und ab diesem Jahr vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband. Die Auszeichnung wurde coronabedingt als Podcast veranstaltet. Der Hörspielpreis der Kriegsblinden wird seit 1952 verliehen. Bis 2019 war der Bund der Kriegsblinden Träger des Preises. Zu den Preisträgern gehören Elfriede Jelinek und Christoph Schlingensief.

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