Post: Risikogruppen in Heinsberg mit Lebensmitteln beliefern

Im besonders vom Coronavirus betroffenen Kreis Heinsberg startet die Deutsche Post ein Pilotprojekt zur Grundversorgung für Risikogruppen. Damit könnten gerade im ländlichen Raum Menschen aus den Supermärkten herausgehalten werden, die sich versorgen müssten, obwohl sie eigentlich in Quarantäne bleiben sollten, sagte Post-Paketvorstand Tobias Meyer am Freitag in Düsseldorf.

27.03.2020, 12:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Mitarbeiter der Post sortiert im Briefverteilzentrum die Post. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild

Ein Mitarbeiter der Post sortiert im Briefverteilzentrum die Post. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild

Per Postwurfsendung würden Bestellformulare für ein Grundsortiment an Lebensmitteln und alltäglichen Verbrauchsgütern verteilt. Bei Interesse können die Menschen ein Bestellformular ausfüllen und vom Postboten einsammeln lassen. Am Folgetag will die Post sie dann entsprechend mit den gewünschten Lebensmitteln und Haushaltswaren aus dem lokalen Einzelhandel beliefern. Abgerechnet werde kontaktlos über Lastschriftverfahren. Das Angebot richte sich ausschließlich an Risikogruppen und Menschen in Quarantäne.

Für die Post ist das Angebot in Heinsberg ein Pilotprojekt. Je nach Erfahrung könne man sich vorstellen, den Lieferservice auch auf andere Regionen Deutschlands auszuweiten.

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