Post-Beschäftigte setzen Warnstreiks fort

Vor den nächsten Tarifgesprächen bei der Post an diesem Montag haben Beschäftigte in Nordrhein-Westfalen am Samstag erneut die Arbeit niedergelegt. Der Warnstreik sei an Standorten in Kempten, Herford, Rheine, dem Sauer- und Siegerland sowie den Räumen Köln und Düsseldorf fortgesetzt worden, teilte die Gewerkschaft Verdi mit. Schwerpunkt der Arbeitsniederlegungen sei die Zustellung von Briefen und Paketen gewesen.

19.09.2020, 13:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Schild mit der Aufschrift "Dieser Betrieb wird bestreikt" steht vor einer bestreikten Deutsche-Post-DHL-Niederlassung. Foto: Bodo Marks/dpa/Aktuell

Ein Schild mit der Aufschrift "Dieser Betrieb wird bestreikt" steht vor einer bestreikten Deutsche-Post-DHL-Niederlassung. Foto: Bodo Marks/dpa/Aktuell

Verdi fordert für die rund 140 000 Tarifbeschäftigten der Post eine lineare Lohnerhöhung von 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Post hat bisher noch kein Angebot vorgelegt. Verdi hatte bei den bisherigen Verhandlungen den Eindruck gewonnen, dass die Post nur Einkommensverbesserungen von 1,5 Prozent anbieten wolle. Rund 30 000 der Tarifbeschäftigten sind den Angaben zufolge in NRW tätig. Für Montag und Dienstag ist die dritte Verhandlungsrunde geplant.

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