Polizist rettet sich mit Sprung zur Seite vor Raser

Mit einem Sprung auf den Gehweg hat sich ein Polizist in Köln vor einem auf ihn zurasendes Auto gerettet. Gegen Mitternacht ist der Wagen mit 134 Stundenkilometern in eine Geschwindigkeitskontrolle geraten bei zulässigem Tempo 50, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Im Licht der Straßenlaternen, mit beleuchteter „Kelle“ und Leuchtweste habe eine Uniformierter dem Fahrer Anhaltezeichen gegeben. Ungebremst habe er jedoch geradewegs auf den Beamten zugehalten und sei weitergefahren.

29.04.2020, 18:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild

Ein Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild

Erst an der dritten roten Ampel sei das mit insgesamt vier Personen besetzte Fahrzeug zum Stehen gekommen. Polizisten nahmen den 18-jährigen Fahrer vorläufig fest, der alkoholisiert gewesen sei. Er habe keine gültige Fahrerlaubnis vorzeigen können. Gegen den Beifahrer werde auch ermittelt, weil er als Halter des Autos das Fahren ohne Fahrerlaubnis zugelassen haben soll. Das Auto wurde von den Beamten sichergestellt.

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