Polizei: Motorradfahren in Corona-Zeiten „unsolidarisch“

Wer in Corona-Zeiten Motorradtouren unternimmt, handelt nach Einschätzung der Polizei in Südwestfalen unsolidarisch. „Die Betten in unseren Krankenhäusern brauchen wir derzeit für andere Herausforderungen“, betonte die Polizei in Soest mit Blick auf Unfallrisiken beim Motorradfahren. Gerade in diesen schwierigen Wochen solle sich jeder Biker fragen, ob es aktuell wirklich der „richtige Zeitpunkt“ für einen motorisierten Ausflug sei.

08.04.2020, 16:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Motorrad liegt nach einem Unfall auf der Straße. Foto: David Young/dpa/Symbolbild

Ein Motorrad liegt nach einem Unfall auf der Straße. Foto: David Young/dpa/Symbolbild

In Siegen und Soest seien in den vergangenen Tagen ein 29 und ein 24 Jahre alter Motorradfahrer ums Leben gekommen. In allen fünf Kreisen in Südwestfalen habe es Unfälle - teils mit Schwerverletzten - gegeben.

Zudem gelte auch für Biker: „Wo sich mehr als zwei Motorradfahrende treffen, greift das Kontaktverbot.“ Ausnahmen gebe es nur für Familienmitglieder oder aus zwingenden beruflichen Gründen wie Fahrgemeinschaften zur Arbeit.

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