Piszczek: Favre riet ihm bei Hertha zum Dortmund-Wechsel

Sein heutiger Trainer Lucien Favre hat dem polnischen Fußball-Profi Lukasz Piszczek einst zum Wechsel von Hertha BSC zu Borussia Dortmund geraten - und das nach gemeinsamen Zeiten bei der Hertha. „Lukasz, das müssen Sie auf jeden Fall machen! Es ist der BVB! Zur Not müssen Sie dorthin zu Fuß gehen“, soll Favre 2010 nach dem Angebot aus Dortmund in einem Telefonat zu ihm gesagt haben. Das bestätigte der heute immer noch beim BVB spielende Rechtsverteidiger in einem Interview auf der Homepage der Dortmunder. Favre hatte Piszczek bis zum vorangegangenen Herbst 2009 in Berlin trainiert.

28.07.2020, 17:12 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der 35-Jährige ließ noch mal durchblicken, dass die kommende Saison wirklich seine letzte beim BVB sein wird und er danach in die polnische Heimat zurückkehren wird. „Stand heute werde ich mich im nächsten Sommer aus Dortmund verabschieden. Ich habe meine Pläne zu Hause in Polen, die musste ich jetzt wegen der Vertragsverlängerung schon um ein Jahr verschieben“, sagte er: „Da ist meine Akademie, um die ich mich kümmern muss, und ein bisschen Fußball will ich ja auch noch spielen, bei meinem Heimatverein LKS Goczalkowice.“

Nachdem ihn Favre einst in Berlin vom Stürmer zum Außenverteidiger umschulte und ihm den wohl entscheidenden Karriere-Schub gab, will Piszczek aber auch bei seinem Heimatverein wohl nicht mehr im Angriff auflaufen. „Das wäre schon eine Überlegung wert! Ich habe früher für mein Leben gern im Angriff gespielt und Tore geschossen“, sagte er: „Aber die Tendenz im Alter geht ja dahin, dass man sich auf dem Platz ein bisschen weiter zurückzieht. Ich gehe mal davon aus, dass ich auch in Goczalkowice das Spiel von hinten dirigieren werde.“

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