Pfister kritisiert BVB für Umgang mit Mario Götze

Trainer-Oldie Otto Pfister hat dem Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund falschen Umgang mit Mario Götze vorgeworfen. „Irgendeiner hat mal gesagt, der passt nicht ins System. Aber man hat diesen Spieler nach der Stoffwechselerkrankung ganz falsch behandelt, er hat keinen Rhythmus. Er trainiert und sitzt auf der Bank“, sagte der 82-Jährige im Fußball-Podcast des ehemaligen Sky-Reporters Stephan Schäuble. Weltenbummler Pfister, der in 22 Ländern auf vier Kontinenten gearbeitet hat und als Cheftrainer von Togo an der WM 2006 in Deutschland teilgenommen hat, hätte mehr Vertrauen in Götze erwartet.

22.06.2020, 14:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Otto Pfister, früherer Trainer und Fußball-Weltenbummler. Foto: Soeren Stache/dpa/Archivbild

Otto Pfister, früherer Trainer und Fußball-Weltenbummler. Foto: Soeren Stache/dpa/Archivbild

„Dann wäre er heute in der Mannschaft. Dadurch, dass er keinen Rhythmus hat, hat er vielleicht zwei bis drei schlechte Spiele hintereinander. Dann musst Du ihn trotzdem spielen lassen, weil Du weißt, was er kann. Er war für mich ein Weltklasse-Spieler“, sagte Pfister über den Siegtorschützen im WM-Finale 2014. Pfister empfiehlt Götze, der den BVB am Saisonende verlassen wird, jetzt darauf zu achten, zu welchem Trainer er wechselt. „Er muss schauen, ob der Trainer eine Schwäche für kreative Spieler hat, die die Spielmacherrolle ausfüllen können“, sagte der Coach. Dann könne Götze auch wieder Weltklasse werden.

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