Peter Brings: „Manchmal wollt' ich, ich wär' mein Hund“

Peter Brings (55), Sänger der Kölner Rockband Brings, beneidet angesichts der Corona-Krise seinen neuen Mops. „Manchmal wollt' ich, ich wär' mein Hund. Dem ist das egal“, sagte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Mittwoch). Er befinde sich derzeit in einem Auf und Ab zwischen „das ist ja Horror“ und „ganz entspannt“, sagte Brings. „Jetzt geht es darum, solidarisch zu sein, auch wenn viele junge Leute das noch nicht so ganz verstanden zu haben scheinen.“

25.03.2020, 14:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Peter Brings mit seinem Hund. Foto: ---/List & Laune Eventkonzepte GmbH/dpa

Peter Brings mit seinem Hund. Foto: ---/List & Laune Eventkonzepte GmbH/dpa

Die Bandmitglieder stünden miteinander zurzeit vorwiegend telefonisch in Kontakt. „Und wenn man Texte schreibt oder etwas komponiert, kann man das per Whatsapp hin- und herschicken.“ Zwei Monate ohne Proben auszukommen, sei für eine langjährig funktionierende Band wie Brings („Superjeilezick“) kein Problem.

Er sei froh, dass Köln während der Karnevalszeit noch vom Coronavirus verschont geblieben sei, „sonst wären die Intensivstationen der Krankenhäuser heute voll“, meinte der Sänger mit der Lockenmähne. „Wir haben sechs Wochen jeden Tag gespielt, sind durch Säle und Festzelte gezogen. Und das mit gefühlt Hunderttausenden an Körperkontakten, Umarmungen, Selfies und Küsschen hier, Küsschen da. Im Nachhinein wird man da sehr nachdenklich.“

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