Partys und kaum Abstand: Ordnungskräfte greifen durch

Party

Ordnungskräfte haben am Wochenende in Köln bei Verstößen gegen die Corona-Regeln durchgegriffen. Auf manche Party-Veranstalter wartet nun ein Verfahren.

Köln

20.07.2020, 04:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Partys und kaum Abstand: Vor allem in Köln hatte das Ordnungsamt am Wochenende wieder jede Menge zu tun, um für die Einhaltung der Corona-Regeln zu sorgen. (Symbolbild)

Partys und kaum Abstand: Vor allem in Köln hatte das Ordnungsamt am Wochenende wieder jede Menge zu tun, um für die Einhaltung der Corona-Regeln zu sorgen. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

Große Menschenansammlungen, Partys und kaum Abstand - vor allem in Köln hatte das Ordnungsamt am Wochenende wieder jede Menge zu tun, um für die Einhaltung der Corona-Regeln zu sorgen.

So feierten am Freitagabend rund 200 Menschen eine Technoparty am Niehler Hafen und in einem angrenzenden Wald. Gemeinsam mit der Polizei durchkämmte das Ordnungsamt das Gelände und schickte etwa 15 bis 20 Kleingruppen weg. Auch am Aachener Weiher löste das Ordnungsamt eine Feier von rund 100 Personen auf. Die Veranstalter erwartet nun ein Verfahren.

Gastronomie-Netzwerk eröffnete Pup-up-Biergarten

In der Nacht zu Sonntag blieb es dagegen weitgehend ruhig. Hier löste das Ordnungsamt vor allem im Studentenviertel „Kwartier Latäng“ einige kleinere Versammlungen auf. Bereits in den vergangenen Wochen war es in der Domstadt immer wieder zu größeren Menschenansammlungen und Partys gekommen. Um die Feier-Hotspots zu entlasten, eröffnete am Wochenende deshalb erstmals ein Gastronomie-Netzwerk einen sogenannten Pup-up-Biergarten.

Dazu wurde ein rund 270 Meter langer Straßenabschnitt gesperrt, auf dem rund 450 Gäste Platz finden. Hier blieb die Situation aber entspannt: „Mehrheitlich hielten sich die Feiernden in diesem Bereich an die Vorgaben der Corona-Schutzverordnung“, teilte die Stadt am Sonntag mit.

In Düsseldorf blieb es ruhig

Weitgehend ruhig blieb es am Wochenende auch in Düsseldorf. Zwar sei die Stadt wegen des guten Wetters sehr gut besucht gewesen. Dennoch habe es nur wenige Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung gegeben, sagte ein Stadtsprecher am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur.

dpa

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Coronavirus
Coronavirus in NRW – RKI-Studie: Fast jeder dritte Infizierte ohne Antikörper – Liveblog
Hellweger Anzeiger Prozess
Brandanschläge auf Obdachlose: „Er hat mich unter Medikamente gesetzt und manipuliert“