Pandemie-Folgen: Thyssenkrupp kassiert seine Jahresprognose

Der angeschlagene Stahl- und Industriekonzern Thyssenkrupp kassiert wegen der Corona-Krise seine ohnehin düstere Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Wegen der Pandemie und der damit verbundenen Auswirkungen auf die Wirtschaft lasse sich die Geschäftsentwicklung von Thyssenkrupp im Geschäftsjahr 2019/2020 nicht mehr verlässlich einschätzen, teilte der Konzern am Montag nach Börsenschluss in Essen mit.

23.03.2020, 20:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Konzernzentrale von Thyssenkrupp. Foto: Marcel Kusch/dpa/Archivbild

Die Konzernzentrale von Thyssenkrupp. Foto: Marcel Kusch/dpa/Archivbild

Noch Mitte Februar hatte der Vorstand seine Prognose bekräftigt, den um Sondereffekte bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) etwa auf dem Vorjahresniveau von 802 Millionen Euro zu halten. Allerdings hatte der Vorstand für den Konzernumbau hin zum Stahl- und Werkstoffgeschäft zudem einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag reserviert. Ende Februar hatte Thyssenkrupp zudem den Verkauf seiner Aufzugssparte bekannt gegeben. Der Deal soll nach bisherigen Angaben voraussichtlich im Sommer vollzogen werden.

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