Paderborns Trainer findet Buhmann-Rolle des Fußballs unfair

Trainer Steffen Baumgart von Bundesliga-Schlusslicht SC Paderborn findet den schlechten Ruf des Fußballs in der Corona-Krise unfair. „Ich finde es nicht gut, dass der Fußball, dass wir jetzt von einigen quasi als die Bösen hingestellt werden, obwohl die DFL ein sehr gutes Konzept vorgelegt hat“, sagte der 48-Jährige der „Sport Bild“ (Mittwoch). „Das, was die DFL gemacht hat, ist, den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten. Jeder sollte sich darum kümmern, seine Dinge im Rahmen der Möglichkeiten in Gang zu bringen.“

29.04.2020, 06:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Paderborns Trainer Steffen Baumgart steht an der Seitenlinie vor dem Spiel. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild

Paderborns Trainer Steffen Baumgart steht an der Seitenlinie vor dem Spiel. Foto: Friso Gentsch/dpa/Archivbild

Die Bundesliga muss wegen der Coronavirus-Pandemie derzeit pausieren. Die Liga möchte die Saison im Mai fortsetzen und möglichst bis 30. Juni beenden. Dafür hat die Deutsche Fußball Liga ein Konzept ausgearbeitet, das die Gesundheit aller Beteiligten sicherstellen soll. Die Politik muss den Plänen zustimmen und die geplanten Geisterspiele genehmigen. Kritiker monieren eine Vorzugsbehandlung des Fußballs.

„Die DFL hat sehr gute Arbeit gemacht und Top-Lösungsvorschläge angeboten, um für den Tag X vorbereitet zu sein. Wie jeder Ladenbesitzer, wie jedes Kaufhaus“, sagte Baumgart.

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