Paderborn-Manager spricht von „Wettbewerbsverzerrung“

Nach der Verlegung von Eintracht Frankfurts Europa-League-Spiel bei RB Salzburg auf Freitag hat sich Manager Martin Przondziono von Bundesliga-Schlusslicht Paderborn beklagt. „Die Ansetzung ist eine Wettbewerbsverzerrung“, sagte er der „Bild“ und der „Sport Bild“. Sollte die Eintracht nur 48 Stunden später wieder in der Bundesliga bei Werder Bremen antreten, würde eine ausgeruhte Werder-Mannschaft, die derzeit Tabellenplatz 17 belegt, am Sonntag gegen eine Mannschaft spielen, die keine zwei Tage Pause hatte.

28.02.2020, 09:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Martin Przondziono, Sport-Geschäftsführer des SC Paderborn, sitzt auf der Ersatzbank. Foto: David Inderlied/dpa/Archiv

Martin Przondziono, Sport-Geschäftsführer des SC Paderborn, sitzt auf der Ersatzbank. Foto: David Inderlied/dpa/Archiv

Die Deutsche Fußball Liga hatte daher noch am Donnerstagabend mitgeteilt, den Fall zu prüfen. „Die DFL steht diesbezüglich in Kontakt mit beiden Klubs. Über eine mögliche Neuansetzung des Bundesliga-Spiels SV Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt wird die DFL am morgigen Freitag entscheiden“, hieß es in einer Mitteilung.

Das für Donnerstag geplante Spiel der Eintracht in Salzburg war wegen einer Orkanwarnung abgesagt worden. Eine sichere An- und Abreise der Zuschauer hätte nicht sichergestellt werden können.

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