„Operation Rapunzel“: Menden seilt wegen Corona Akten ab

Die Not macht in der Stadt Menden offenbar erfinderisch: Um wegen des Coronavirus Kontakte zu vermeiden, seilt das Standesamt der Stadt im Sauerland jetzt Akten aus dem ersten Stock ab. „Das ging auf die Idee eines Kollegen zurück. Wir haben es „Operation Rapunzel“ genannt, das ist im Rathaus schon ein Running Gag“, sagte der Erste Beigeordnete der Stadt, Sebastian Arlt, am Donnerstag. Genutzt werde Absperrband - „davon haben wir im Moment ja genug“, sagte Arlt. Die Türen des Rathauses sind für den Publikumsverkehr derzeit weitgehend geschlossen.

26.03.2020, 16:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Anlass, zu dem das Standesamt die Akten aushändigt, ist allerdings ein trauriger: Es handelt sich um Papiere von Verstorbenen, die von Bestattern abgeholt werden.

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