Offener Brief der SPD an Hoesch: Gemeinsam nach Lösungen suchen

Hoesch Schwerter Profile

Die Schwerter SPD veröffentlicht einen offenen Brief an Hoesch und die Insolvenzverwaltung. Die Fraktion drückt ihre Bestürzung aus und fordert dazu auf, gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Schwerte

, 25.07.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Beschluss der Schließung von Hoesch Schwerter Profile GmbH löst bei der SPD Bestürzung aus.

Der Beschluss der Schließung von Hoesch Schwerter Profile GmbH löst bei der SPD Bestürzung aus. © Reinhard Schmitz

Nach dem Beschluss, dass Hoesch Schwerter Profile GmbH in absehbarer Zeit geschlossen wird, schaltet sich nun die Schwerter SPD ein. In einem offenen Brief richten die Sozialdemokraten sich an die Belegschaft und den Insolvenzverwalter.

Gemeinsam Lösungen suchen

In einem offenen Brief drückt SPD-Stadtverbandsvorsitzende ihre Bestürzung über die kommende Schließung des Betriebs in der Eisenbahnindustriestraße aus. Weiter heißt es: „In den letzten Wochen und Monaten habt Ihr durch Gehaltsverzicht von euch aus einen großen Beitrag geleistet, um eure Arbeitsplätze zu sichern. Es ist eine riesige Enttäuschung, dass dies zu nichts geführt hat.“

Die SPD wolle versuchen in naher Zukunft Gespräche mit lokalen Vertretern der Gewerkschaften, der Stadt Schwerte und der TWS-Wirtschaftsförderung suchen, um gemeinsam Lösungen zu finden.

Zugleich fordere die SPD alle in Verantwortung stehenden Personen dazu auf, die Arbeitsplätze bei Hoesch in Schwerter zu erhalten: „Wir sind bereit, gemeinsam zu überlegen, welche öffentlichen Unterstützungsangebote es für die Belegschaft geben kann. Wir halten es für Ihre Aufgabe, alle Möglichkeiten zu nutzen, um die Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen und ihnen eine Zukunftsperspektive zu eröffnen.“

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