NRW.Bank: Milliarden für Schulsanierung werden ausgeschöpft

Das milliardenschwere Sanierungsprogramm „Gute Schule“ wird von den Kommunen in Nordrhein-Westfalen umfangreich genutzt. Zwischen 2017 und Ende 2019 haben die Kommunen bereits 1,2 Milliarden Euro in die Schulinfrastruktur investiert, wie das landeseigene Förderinstitut NRW.Bank am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Das Programm läuft noch bis Ende 2020. Der Vorstand geht davon aus, dass letztlich alle Mittel restlos für die Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen an Schulen abgerufen werden.

18.03.2020, 06:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schäden sind an der Decke eines Unterrichtsraums einer Realschule zu sehen. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Schäden sind an der Decke eines Unterrichtsraums einer Realschule zu sehen. Foto: Marijan Murat/dpa/Archivbild

Die Tilgung trage dabei das Land NRW und die Zinsen die NRW.Bank. Das Programm sei damit sehr attraktiv für die Kommunen. Die Mittel sind den Angaben zufolge nach einem Schlüssel auf die Kommunen verteilt. Bisher habe auch jede Kommune ihren Anteil daran ausgenutzt, hieß es. Jeder Schulträger könne entscheiden, welche Schule innerhalb der Stadt davon profitieren solle. Die Gelder würden breit eingesetzt, für Schulneubau über Modernisierung, für Digitalisierung bis hin zu den Sportstätten.

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