NRW.Bank hilft Frauenhäusern und Altenheimen mit Krediten

Die landeseigene NRW.Bank unterstützt in der Corona-Krise jetzt auch gemeinnützige Einrichtungen wie Pflegeheime oder Frauenhäuser. Die Förderbank biete ab sofort Darlehen mit einem maximalen Zinssatz von 1,5 Prozent an, teilte sie am Montag mit. Das Angebot richte sich an Stiftungen, Vereine und Verbände unabhängig von Rechtsform, Größe oder Träger. Die Hausbanken der Einrichtungen erhielten durch Bund und Land eine Haftungsfreistellung von 100 Prozent. Der maximale Kreditbetrag betrage 800 000 Euro bei Laufzeiten von bis zu zehn Jahren. Das Programm ist zunächst bis zum 31. Dezember 2020 befristet.

24.08.2020, 13:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Logo der NRW-Bank. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Das Logo der NRW-Bank. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Die NRW.Bank stockt zudem ihre Förderprogramme für Unternehmensgründer und mittelständische Betriebe auf, die durch die Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind. Damit solle ihnen in der Wiederanlaufphase der Wirtschaft Spielraum für neue Investitionen verschafft werden, sagte der Vorstandsvorsitzende der Förderbank, Eckhard Forst. Unter anderem stünden zusätzlich 125 Millionen Euro zur Verfügung, um das Eigenkapital von mittelständischen Unternehmen zu stärken.

Zudem hat die NRW.Bank den Kreis der Unternehmen ausgeweitet, die Unterstützung für Investitionen in die Digitalisierung ihres Geschäfts bekommen können. Das Förderprogramm mit einem Zinssatz ab 0 Prozent stehe ab sofort jungen Unternehmen unabhängig vom Zeitpunkt ihrer Gründung sowie auch größeren Mittelständlern mit mehr als 500 Millionen Euro Umsatz pro Jahr zur Verfügung.

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