NRW: Zahl der Ladepunkte für E-Autos um 60 Prozent gestiegen

Die Zahl der öffentlich zugänglichen Lademöglichkeiten für Elektroautos in Nordrhein-Westfalen ist in den vergangenen zwölf Monaten um fast 60 Prozent gestiegen. Aktuell gibt es im bevölkerungsreichsten Bundesland 4476 solcher Ladepunkte, wie der Energieverband BDEW mitteilte. Das seien 1662 mehr als im Mai 2019. Mehr Lademöglichkeiten als in NRW gibt es laut BDEW-Ladensäulenregister in Bayern (6353) und Baden-Württemberg (4950). Deutschlandweit könnten Fahrer von E-Autos an 27 730 öffentlich zugänglichen Ladepunkten Strom zapfen. Das seien über 10 000 Ladestellen mehr als im Mai vergangenen Jahres.

07.06.2020, 10:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Elektroauto wird an einer Ladestation geladen. Foto: Martin Gerten/dpa

Ein Elektroauto wird an einer Ladestation geladen. Foto: Martin Gerten/dpa

Die NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf verfügt laut BDEW über 228 öffentliche Ladepunkte. Das ist deutlich weniger als in München, wo es 1185 Lademöglichkeiten gibt. Mehr als 1000 Ladepunkte haben auch Hamburg (1096) und Berlin (1052).

Ein dichtes Ladenetz gilt als eine zentrale Herausforderung für einen Durchbruch für E-Autos auf dem Massenmarkt. Die große Koalition will deshalb mit dem Konjunkturpaket auch den Ausbau der Ladeinfrastruktur vorantreiben. Zusätzlich sollen 2,5 Milliarden Euro in den Ausbau des Ladenetzes, die Förderung von Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektromobilität und die Batteriezellfertigung fließen. Bei den Stromtankstellen soll ein einheitliches Bezahlsystem kommen.

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