NRW: Warnstreiks im öffentlichen Dienst beginnen am Dienstag

Verdi

Die Gewerkschaft Verdi macht Druck in NRW: Warnstreiks sollen helfen, um die Verhandlungen für den öffentlichen Dienst zum Abschluss zu bringen. Mehrere Städte im Ruhrgebiet sind betroffen.

NRW

22.09.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Verdi ruft am Dienstag und Mittwoch zu Streiks im öffentlichen Dienst auf.

Verdi ruft am Dienstag und Mittwoch zu Streiks im öffentlichen Dienst auf. © picture alliance/dpa

Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes des Bundes und der Länder hat die Gewerkschaft Verdi zu Warnstreiks am Dienstag in Nordrhein-Westfalen aufgerufen. Streikaktionen soll es in Gütersloh, Unna, Duisburg und Remscheid geben. Mitarbeiter der Stadtverwaltungen, von städtischen Kliniken und anderen Einrichtungen sollen sich an dem Ausstand beteiligen. In Gütersloh, wo eine Kundgebung vor dem Rathaus geplant ist, sollen sich auch Beschäftigte der städtischen Kindertagesstätten an dem Warnstreik beteiligen.

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Verdi fordert für die bundesweit 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen 4,8 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 150 Euro mehr im Monat. Die Arbeitgeber haben in den ersten zwei Verhandlungsrunden noch kein Angebot vorgelegt. Daraufhin kündigte Verdi Warnstreiks in Deutschland an. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 22. und 23. Oktober angesetzt.

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In Duisburg hat Verdi Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. In Unna sind die Stadt- und die Kreisverwaltung betroffen, in Remscheid die Stadtverwaltung. Auch in den folgenden Tagen werde es in Nordrhein-Westfalen Warnstreiks geben, teilte der Verdi-Landebezirk weiter mit. Aktionen sind am Mittwoch an mehreren Kliniken im Kreis Minden-Lübbecke angekündigt. Auch in Bergkamen, Kamen, Hamm und Schwerte wurden Mitarbeiter für Mittwoch in den Ausstand gerufen.

dpa

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