NRW-Grundschulen rüsten sich für „Normalbetrieb“

Vor der geplanten Rückkehr zu einem Regelbetrieb für alle Grundschüler in NRW am kommenden Montag haben Schulen letzte Vorbereitungen getroffen. Nach wochenlang stark eingeschränktem Präsenzunterricht sollen alle rund 600 000 Grundschüler ab 15. Juni wieder täglich im vertrauten Klassenverband lernen. Die Lerngruppen sollen strikt unter sich bleiben, das Abstandsgebot dann fallen, hatte das Schulministerium vor einer Woche mitgeteilt. Anfangs- und Pausenzeiten müssen gestaffelt werden - wenn das nicht möglich sei, sollen etwa im Flur, Sanitärbereich oder auf dem Pausenhof weiter die Abstandsregeln eingehalten werden.

12.06.2020, 06:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schülerinnen und Schüler einer Grundschule nehmen am Unterricht teil. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Schülerinnen und Schüler einer Grundschule nehmen am Unterricht teil. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Das verlangsamte Infektionsgeschehen lasse einen „verantwortungsvollen Normalbetrieb“ wieder zu, hatte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) betont. Jeder Tag zähle. Das Schuljahr endet in NRW am 26. Juni. An der neuen Vorgabe hatte es scharfe Kritik von Eltern- und Lehrerseite gegeben. Die Lehrergewerkschaft VBE monierte, es werde eine überhöhte Erwartungshaltung bei den Eltern geweckt. Es fehle Personal, ein Normalbetrieb sei nicht möglich, sagte VBE-Landeschef Stefan Behlau.

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