Noch setzt VKU keine Zusatz-Busse im Selmer Schülerverkehr ein

Schulbusse

Aus Angst vor Corona-Infektionen gab es zu Beginn des Schuljahres besonders viele Anfragen nach zusätzlichen Schulbussen. Noch kam die Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU) dem nicht nach.

Selm

, 04.09.2020, 10:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
In Schulbussen bleibt Gedränge nicht aus.

In Schulbussen bleibt Gedränge nicht aus. © dpa

Schüler stehen stehen morgens auf dem Weg zur Schule meist dichtgedrängt in den Bussen. Unschön in Zeiten von Corona, in denen die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern als wichtiges Mittel im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus` gesehen wird.

„Für den Bereich Lünen und Selm gab es 20 Reaktionen, überwiegend von Eltern, allerdings mit Überschneidungen“, meldet Andreas Feld, Abteilungsleiter Verkehrsmanagement bei der Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU) auf Anfrage. Reine Selmer Zahlen konnte er nicht angeben. Wahrscheinlich ist, dass die überwiegende Zahl der Anträge aus Lünen kam, denn dort hatte sich auch die Stadtschulpflegschaft für den Einsatz von Zusatzbussen stark gemacht.

Zwei Linien unter Beobachtung

Zunächst werden Anträge der Schulen gesammelt, anschließend wird seitens der VKU der Bedarf überprüft. Der Schulträger, also die Stadt, hat dann die Möglichkeit Fördergelder bei der Landesregierung anzufordern.

Während in Lünen bereits vier zusätzliche Fahrten eingerichtet wurden, ist man in Selm derzeit noch in der Phase der Überprüfung: „In Selm befinden sich zwei Fahrten in der Zählung, das heißt verstärkte Beobachtung“, berichtet Andreas Feld, Leiter der Abteilung Verkehrsmanagement bei der VKU. Zusätzliche Busse einzusetzen sei schwierig, so Feld. Es mangele an Fahrzeugen und Fahrern.

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