Nichts geht mehr: Bei großer Hitze lange Schlangen vorm Bürgerfreibad Selm

Freibad

Temperaturen weit über 30 Grad, Sonne pur. Die Menschen möchten sich aus der Hitzeklammer befreien. Indem sie zum Freibad Selm gehen. Doch so einfach ist es nicht, an eine Abkühlung zu kommen.

Selm

, 08.08.2020, 17:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Freibad Selm ist mehr als gut besucht an diesem Samstagnachmittag.

Das Freibad Selm ist mehr als gut besucht an diesem Samstagnachmittag. © Günther Goldstein

Der bisher heißeste Tag des Jahres beschert dem Bürgerfreibad an der Badestraße in Selm einen regelrechten Ansturm. Gegen 16 Uhr steht immer noch eine lange Schlange vor dem Einlass.

Zwei Security Mitarbeiter regeln den Einlass. „Leider voll!! Derzeit kein Zutritt mehr möglich.“ So stand es gegen 14 Uhr auf der Facebookseite des Bürgerfreibades Selm.

Noch am Samstagnachmittag gibt es eine lange Besucherschlange vor dem Freibad Selm.

Noch am Samstagnachmittag gibt es eine lange Besucherschlange vor dem Freibad Selm. © Günther Goldstein

Das Bad ist an diesem Tag in der Tat sehr gut besucht. Abstände? Nicht immer vorhanden. Die Leute suchen eine Erfrischung, da treten Regeln offenbar schnell in den Hintergrund.

Bademöglichkeiten in der Region begrenzt

Es sind offenbar nicht nur Besucher aus Selm. Die Autokennzeichen vor dem Bad sprechen Bände. Bademöglichkeiten sind in der Region jetzt wohl eher selten.

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Am Kanal waren auch viele Schwimmer zu sehen.

Gerade am heißesten Wochenende des Jahres ist dann auch noch der Ternscher See für das Baden gesperrt. Das Wasser ist eingetrübt, bietet nicht die Sichttiefe, die notwendig ist, falls DLRG-Mitglieder im Notfall tätig werden müssen. Ergebnisse des Gutachtens zur Klärung der Ursache der Trübung stehen noch aus.

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Also strömen die Menschen verstärkt zum Selmer Freibad. „Wegen Corona müssen wir unsere Besucherzahlen begrenzen, um auf dem Gelände die geltenden Abstands- und Hygienevorgaben einhalten zu können. Es dürfen maximal 780 Personen gleichzeitig auf dem Gelände sein.“ Der Eintrag auf der Facebookseite ist jedoch unmissverständlich.

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