Netzprobleme bei Vodafone: SIM-Karten aus dem Netz geworfen

Eine Störung im zentralen Steuerungselement für die Registrierung von SIM-Karten hat die zeitweisen Einschränkungen im Netz des Mobilfunk-Betreibers Vodafone am Montag ausgelöst. Dadurch hätten sich die mehr als 100 000 von der Störung betroffenen Vodafone-Kunden nicht ins Netz einbuchen können, beziehungsweise seien sie aus dem Netz geworfen worden, teilte ein Unternehmenssprecher am Dienstag mit. Betroffen von der Störung waren die Vodafone-Standorte in München, Frankfurt und Berlin. Die SIM-Karte im Mobilfunkgerät dient dazu, den Nutzer im Netz zu identifizieren.

24.11.2020, 11:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Logo von Vodafone spiegelt sich in der Fensterscheibe einer Verkaufsfiliale des Unternehmens in der Kölner Innenstadt. Foto: Rainer Jensen/dpa/Archivbild

Das Logo von Vodafone spiegelt sich in der Fensterscheibe einer Verkaufsfiliale des Unternehmens in der Kölner Innenstadt. Foto: Rainer Jensen/dpa/Archivbild

Begonnen hatten die Probleme um 13.50 Uhr. Von 15.30 Uhr an seien die betroffenen Vodafone-Kunden kontrolliert wieder ins Netz gebracht worden. „Ab 18.30 Uhr lief gestern alles wieder normal im Vodafone-Netz, und um 19.30 Uhr haben unsere Technik-Spezialisten diese Störung für beendet erklärt“, teilte der Sprecher weiter mit. Seit Montagabend laufe alles stabil. Die betroffenen Netzelemente würden aber weiterhin noch sehr eng beobachtet.

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