Nach mutmaßlich illegalem Rennen: Auto fliegt in Führerhaus von Lkw

Unfall

Baum gefällt, Zaun durchbrochen, abgehoben und in einem Lkw-Führerhaus gelandet: All das passierte einem 20-Jährigen mit seinem 270 PS starken Wagen. Vorausgegangen war vermutlich ein illegales Rennen.

Velbert

19.10.2020, 19:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Polizei ermittelt wegen Verkehrsgefährdung, Verkehrsunfallflucht und wegen des Verdachts der Beteiligung an einem illegalen Straßenrennen.

Die Polizei ermittelt wegen Verkehrsgefährdung, Verkehrsunfallflucht und wegen des Verdachts der Beteiligung an einem illegalen Straßenrennen. © picture alliance / Patrick Seege

Ungewöhnlicher Unfall in Velbert (Kreis Mettmann): Ein 20-Jähriger ist mit seinem 270 PS starken Wagen von der Fahrbahn abgekommen, mehrere Meter durch die Luft geflogen, zunächst auf dem Dach eines Lkw-Anhängers gelandet und erst im Führerhaus einer dahinter stehenden Sattelzugmaschine zum Stillstand gekommen.

Wie die Polizei am Montag mitteilte, war vorher ein mutmaßliches Straßenrennen gemeldet worden. Vor Ort trafen die Beamten niemanden mehr an. Parallel meldete sich ein Mann, dessen Sohn einen Unfall gehabt habe - bei dem aber nicht viel passiert sei. Tatsächlich hatte der hochmotorisierte Wagen aber erst einen Baum gefällt und den Zaun zu einem tieferliegenden Speditionsgelände durchbrochen.

„Dort hob der VW ab und flog mehrere Meter durch die Luft“, so die Polizei. Der Sachschaden: Mindestens 125.000 Euro. Der 20-Jährige kam ins Krankenhaus. Den Führerschein musste er abgeben. Jetzt gibt es Ermittlungen wegen Verkehrsgefährdung, Verkehrsunfallflucht und wegen des Verdachts der Beteiligung an einem illegalen Straßenrennen.

dpa

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