Nach Lockdown: Relegation Verl gegen Leipzig nicht gefährdet

Die Fußball-Relegationsspiele um den Aufstieg in die 3. Liga zwischen dem 1. FC Lok Leipzig und dem SC Verl sollen trotz des Lockdowns im Kreis Gütersloh wie geplant stattfinden. „Wir stehen im ständigen Kontakt mit der Stadt, dem Gegner und natürlich mit dem DFB. Nach aktuellem Stand ist die Austragung nicht in Gefahr“, sagte Raimund Bertels, Präsident des SC Verl, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

23.06.2020, 15:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Fußball-Spiel. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Ein Fußball-Spiel. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Das erste Duell zwischen den Westfalen und dem Vertreter aus der Regionalliga Nordost soll am Donnerstag (17.00 Uhr) in Leipzig stattfinden. Die zweite Partie ist für den 30. Juni (16.00 Uhr) in Verl geplant. „Wir werden regelmäßig auf das Coronavirus getestet. Da bisher alle Tests negativ waren, dürfen wir den Kreis verlassen und nach Leipzig reisen“, sagte der Vereinschef. Laut Bertels gibt es bisher auch keine Signale, dass das Rückspiel in Verl gefährdet ist.

Für den Fall der Fälle könnten der SC nach Paderborn ausweichen. Dort würde der Club auch seine Drittliga-Heimspiele austragen. Das möchte Bertels für das Rückspiel aber gern vermeiden: „Es wäre nicht vorteilhaft für uns. Aber als Option sollte man das im Auge behalten.“

Verl gehört zum Kreis Gütersloh, für den NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Dienstag wieder strenge Corona-Einschränkungen verhängt hatte.

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