Nach Corona-Fall in Gynäkologie: Ambulanz und Brustzentrum geöffnet

St.-Marien-Hospital

Weil eine Beschäftigte des St.-Marien-Hospitals mit Corona infiziert ist, wurde die Station B3 der Geburtshilfe vorübergehend geschlossen. Nicht betroffen sind Ambulanz und Brustzentrum.

Lünen

, 22.06.2020, 13:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf Nummer sicher geht das St.-Marien-Hospital und verhängt vorübergehend einen Aufnahmestopp in der Gynäkologie, nachdem sich eine Mitarbneiterin mit Corona infiziert hat. Der Ambulanzbetrieb und das Brustzentrum arbeiten weiter.

Auf Nummer sicher geht das St.-Marien-Hospital und verhängt vorübergehend einen Aufnahmestopp in der Gynäkologie, nachdem sich eine Mitarbneiterin mit Corona infiziert hat. Der Ambulanzbetrieb und das Brustzentrum arbeiten weiter. © Fröhling (A)

Für Verunsicherung hat bei Patienten die Nachricht gesorgt, dass in der Gynäkologie des St.-Marien-Hospitals vorübergehend ein Aufnahmestopp verhängt wurde. Denn die Infektionswelle in dem fleischverarbeitenden Betrieb der Firma Tönnies in Gütersloh hat sich bis Lünen ausgewirkt: Eine Mitarbeiterin des Krankenhauses hatte sich im familiären Umfeld mit dem Corona-Virus infiziert. Um auf Nummer sicher zu gehen, wurde die Station B3 bis zum 29. Juni geschlossen. Geburten sind zurzeit nicht möglich. „Der Ambulanz-Betrieb, Sprechstunden und Untersuchungen rund um die Geburt und das Brustzentrum sind nicht betroffen. Dort läuft alles wie gewohnt weiter“, teilt Chefarzt Dr. Donat Romann. Diese Bereiche liegen räumlich auf einer anderen Ebene als die Station. Daher können hier wie gewohnt Patienten behandelt werden.

Mitarbeiter und Patienten getestet

Alle Beschäftigten und Patienten, die Kontakt zu der Mitarbeiterin hatten, sind inzwischen auf das Corona-Virus getestet worden. „Die erste Analyse war negativ“, berichtet Romann. Die strikte Einhaltung der Hygieneregeln im Arbeitsalltag, Mundschutz tragen, Abstand halten und Händedesinfektion habe hier Schutzwirkung gezeigt. Nach einer Woche werde eine zweite Testung veranlasst. „Das ist eine reine Vorsichtsmaßnahme“, erläutert der Chefarzt. Bisher habe es keinen weiteren Krankheitsfall gegeben. Die Beschäftigte sei nach dem Kontakt nicht mehr im Krankenhaus gewesen: Sie habe sich telefonisch bei ihrem Arbeitgeber gemeldet und sei umgehend vom Dienst freigestellt worden.

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