Nach Absturz einer Betonplatte: Gerichtssitzungen fallen aus

Einen Tag nach dem Absturz einer tonnenschweren Betonplatte hat das Kölner Landgericht seinen Betrieb am Donnerstag nur teilweise wieder aufnehmen können. Einige Verhandlungen würden am Donnerstag und Freitag noch ausfallen, sagte ein Gerichtssprecher. Durch den Absturz der Platte sei ein Loch in der Saaldecke entstanden, und durch diese Öffnung habe es während der Nacht hineingeregnet. Das müsse jetzt erst einmal trocknen. Die Statik des Gesamtgebäudes sei aber weiterhin nicht beeinträchtigt. Zur Höhe des Schadens könne man noch nichts sagen.

18.06.2020, 10:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Außenansicht des Landgerichts Köln. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild

Außenansicht des Landgerichts Köln. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild

Die Platte war am Mittwoch mehrere Meter tief auf ein Saaldach gestürzt. Verletzt wurde niemand, denn der Bereich war vorsorglich geräumt worden. Es habe also keine Gefahr bestanden, sagte der Sprecher. Nach seinen Angaben sollten Sonnenblenden, die aus vier bis fünf Tonnen schweren Betonplatten bestehen, demontiert werden. Dabei sei eine der Platten von der 18. Etage auf das Saaldach in der zweiten Etage gefallen.

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