Mutmaßlicher Rechtsextremist in Psychiatrie eingewiesen

Ein 34-jähriger mutmaßlicher Rechtsextremist aus Essen ist in einer geschlossenen Psychiatrie untergebracht worden. Der Mann habe an einer Tankstelle drei Männer mit einer Gaspistole bedroht und rassistisch beschimpft, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch.

17.06.2020, 13:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Polizist steht im Regen vor einem Streifenwagen dessen Blaulicht aktiviert ist. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Illustration

Ein Polizist steht im Regen vor einem Streifenwagen dessen Blaulicht aktiviert ist. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Illustration

Bei seiner Festnahme habe er Widerstand geleistet und ständig fremden- und verfassungsfeindliche Parolen gerufen. Da der 34-Jährige weitere eigentümliche Verhaltensweisen an den Tag gelegt habe, wurde er in ein Krankenhaus gebracht.

Er sei bereits mehrfach wegen Gewalttaten und rassistischer Aussagen aufgefallen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung seien weitere Waffen und Hinweise auf rechtsextreme Propaganda sichergestellt worden.

Da von dem 34-Jährigen weitere fremdenfeindliche Straftaten zu erwarten seien, sei er bis zu seinem Prozess in einer geschlossenen Psychiatrie untergebracht worden. Gegen ihn werde wegen Beleidigung, Bedrohung, Verwenden von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen und unerlaubten Führens von Waffen ermittelt.

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