Mundschutzspenden aus China erreichen Nordrhein-Westfalen

Mehrere große Mundschutzspenden aus China sollen in Nordrhein-Westfalen gegen die rasante Ausbreitung des Coronavirus helfen. So hat der chinesische Baumaschinenhersteller Sany laut einer Mitteilung von Dienstag 50 000 Atemschutzmasken an Organisationen in Nordrhein-Westfalen verteilt. Die größte Menge von 20 000 ging an die Feuerwehr in Essen, die die Masken im wesentlichen an ambulante Pflegeunternehmen weiterreichen will, wie ein Sprecher sagte. Viele Pflegedienste klagen über fehlende Schutzausrüstung für ihre Mitarbeiter. Weitere 2000 Masken werden in Bedburg verteilt - dort befindet sich die Sany-Europazentrale.

24.03.2020, 12:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Staubmasken und Mundschutz liegen in einem Fachgeschäft für Berufskleidung auf einem Tisch. Foto: Georg Wendt/dpa/archivbild

Staubmasken und Mundschutz liegen in einem Fachgeschäft für Berufskleidung auf einem Tisch. Foto: Georg Wendt/dpa/archivbild

Der Kreis Siegen-Wittgenstein meldete am Dienstag, aus der chinesischen Partnerstadt Deyang sei eine Spende von 10 000 Mundschutzen unterwegs - zusammen mit aufmunternden Worten. „Trotz der globalen Ausbreitung des Coronavirus bleibt unsere Freundschaft unberührt“, habe der Bürgermeister der Vier-Millionen-Metropole in einem Brief an den Landrat Andreas Müller geschrieben. Die Lieferung wird gegen Ende der Woche erwartet.

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