Müntefering zu Corona: „Wir dürfen nicht nachlässig werden“

27.04.2020, 16:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der frühere SPD-Chef Franz Müntefering. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa/Archivbild

Der frühere SPD-Chef Franz Müntefering. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa/Archivbild

Franz Müntefering (80) hat sich dagegen ausgesprochen, Corona-Schutzmaßnahmen in großem Stil außer Kraft zu setzen. „Wir dürfen nicht nachlässig werden. Rückschläge im Kampf gegen die Pandemie könnten sich verheerend auswirken“, sagte der frühere SPD-Chef in einem Interview der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (Montag). Er finde es gut, dass nun Schutzmasken beim Einkauf und in Bussen und Bahnen getragen werden müssten. „Lockerungen im öffentlichen Leben können nur bedeuten: kleine Schritte nacheinander. Es ist nicht die Zeit für Experimente.“ So sei es für ihn schwer nachzuvollziehen gewesen, warum Möbelhäuser in NRW plötzlich wieder öffnen durften. Müntefering ist Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO).

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