Münchner kauft 1371 Tickets mit gestohlenen Kreditkarten

Ein 25-jähriger Münchner soll einen schwunghaften illegalen Handel mit Bahntickets betrieben haben. Die Staatsanwaltschaft beziffert den Schaden auf 345 000 Euro. Der Mann ist nun wegen Computerbetrugs angeklagt und muss sich am 10. Juni in Düsseldorf vor dem Amtsgericht verantworten, wie eine Sprecherin mitteilte.

28.05.2020, 06:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Schriftzug "Landgericht und Amtsgericht Düsseldorf" hängt an der Fassade. Foto: Marcel Kusch/dpa/Archivbild

Der Schriftzug "Landgericht und Amtsgericht Düsseldorf" hängt an der Fassade. Foto: Marcel Kusch/dpa/Archivbild

Er war laut Anklage illegal an Kreditkartendaten von Inhabern aus mehr als 30 Ländern gelangt und hatte mit ihnen im großen Stil Online-Bahntickets gekauft - insgesamt 1371 Stück. Die habe er an Abnehmer weiterverkauft oder selbst genutzt.

Der Angeklagte habe so fast 27 000 Euro eingenommen. Eisenbahnunternehmen, Banken und Karteninhaber seien auf dem Schaden sitzengeblieben. Die Taten reichen bis ins Jahr 2014 zurück.

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