Mordverdacht in Kita: Ermittler wollen mehr Details nennen

Nach der Verhaftung einer Erzieherin in Viersen wegen Mordverdachts wollen die Ermittler bei einer Pressekonferenz am Donnerstag (14.00 Uhr) weitere Details zum Tod eines 3-jährigen Kindergartenmädchens nennen.

27.05.2020, 15:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Blaulichter sind auf den Dächern von Polizeifahrzeugen zu sehen. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Die Blaulichter sind auf den Dächern von Polizeifahrzeugen zu sehen. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Die Ermittlungen seien noch nicht vollumfänglich abgeschlossen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch in ihrer Einladung mit. „Wir verstehen, dass ein großes mediales Interesse und emotionale Betroffenheit in der Bevölkerung besteht“, so die Behörden - dennoch seien nur Pressevertreter und die nur in begrenzter Zahl zugelassen.

Die Polizei hatte vergangenen Freitag öffentlich gemacht, dass nach dem Tod des Mädchens in einer städtischen Kita bereits seit dem 20. Mai eine Erzieherin (25) wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft sitzt. Zu den Einzelheiten schwiegen Polizei und Staatsanwaltschaft, da sonst weitere Ermittlungen gefährdet werden könnten.

Meldungen, wonach gegen die Tatverdächtige bereits wegen früherer Vorkommnissen in anderen Kitas ermittelt worden sei, dementierte die Polizei. Die Stadt Kempen widersprach Berichten, dass die Verwaltung interne Ermittlungen gegen die Frau geführt habe, als sie in einer dortigen Kita arbeitete. Es habe damals keine besonderen Vorkommnisse gegeben.

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