Ministerpräsident Weil: Keine Osterbesuche von NRW-Bürgern

Wegen der Corona-Krise hat der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) Bürger aus Nordrhein-Westfalen dazu aufgerufen, an Ostern nicht nach Niedersachsen zu reisen. Normalerweise freue er sich sehr über Gäste aus Nordrhein-Westfalen, sagte Weil der „Rheinischen Post“ (Freitag). „In diesem Jahr aber müssen wir Sie leider bitten, an Ostern zu Hause zu bleiben.“

10.04.2020, 10:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stephan Weil (SPD) trägt einen Mundschutz. Foto: Friso Gentsch/dpa/POOL/dpa

Stephan Weil (SPD) trägt einen Mundschutz. Foto: Friso Gentsch/dpa/POOL/dpa

Zudem forderte Weil die Menschen in Niedersachsen auf, zu Hause zu bleiben und soziale Kontakte weitestgehend zu reduzieren. Zusätzlich zur bereits bestehenden Sperrung der Ostfriesischen Inseln kündigte Weil an, weitere „touristische Hotspots“ zu sperren. „Unser Wunsch ist es natürlich, dass die Sommersaison irgendwann starten kann, aber versprechen kann ich das nicht.“ Geschäfte und Restaurants würden sicher nicht zeitnah gleichzeitig wieder geöffnet werden, so Weil.

Mit dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) sei er sich einig, „dass es klug wäre, wenn alle weiteren Entscheidungen zu gegebener Zeit einvernehmlich zwischen den Ländern aufeinander abgestimmt erfolgen würden - und zwar ohne Alleingänge“ sagte Weil der Zeitung weiter.

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