Ministerin kritisiert Söder für Vorpreschen in Corona-Krise

21.03.2020, 13:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Yvonne Gebauer (FDP), Bildungsministerin von Nordrhein-Westfalen. Foto: Federico Gambarini/dpa

Yvonne Gebauer (FDP), Bildungsministerin von Nordrhein-Westfalen. Foto: Federico Gambarini/dpa

Mit scharfer Kritik hat Nordrhein-Westfalens Bildungsministerin Yvonne Gebauer (FDP) auf die nicht abgestimmten Entscheidungen in der Corona-Krise reagiert. „Wir haben uns verständigt mit 15 anderen Bundesländern, einschließlich Bayern, dass wir hier gemeinsam einen Weg gehen. Jetzt ist Bayern vorzeitig ausgeschert, wir wollten uns ja noch das Wochenende anschauen, den Samstag, und dann am Sonntag entscheiden, wie es weitergeht“, sagte Gebauer im RTL-Nachtjournal in der Nacht auf Samstag. „Ich finde auch, wenn man Vereinbarungen getroffen hat, sollte man sich daran halten. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte am Freitag angekündigt, dass das Verlassen der eigenen Wohnung ab Samstag nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt sei.

Weitere Meldungen