Michael Wendler warnt Oliver Pocher - So lief Lauras Auftritt bei Lets Dance

Wendler vs. Pocher

Nach viel Spott in den sozialen Medien hatte Michael Wendlers Freundin Laura Müller wahnsinnige Angst vor dem Auftritt in der RTL-Tanzshow Lets Dance. Wendler saß deswegen auch im Publikum.

Köln

22.02.2020, 10:59 Uhr / Lesedauer: 2 min
Laura Müller in der RTL-Tanzshow „Let's Dance“ im Coloneum.

Laura Müller in der RTL-Tanzshow „Let's Dance“ im Coloneum. © dpa

Der Medienrummel der vergangenen Wochen um seine Freundin Laura Müller hat der 19-Jährigen laut Schlagerstar Michael Wendler (47) enorm zugesetzt. „Sie hatte wahnsinnige Angst, dass sie ausgebuht wird. Das kann man sich gar nicht vorstellen“, sagte Wendler der Deutschen Presse-Agentur am Freitagabend beim Auftakt der RTL-Tanzshow „Let’s Dance“.

Der Sänger saß mit im Publikum, um seine Freundin zu unterstützen: „Für Laura war es ein Bedürfnis, dass ich hier bin, um ihr Halt zu geben. Was das hier für meine Freundin alles hätte zerstören können, wenn das negativ ausgegangen wäre, das weiß ich nicht.“ Müller sagte: „Ich habe vorher noch nie live im Fernsehen performt. Die Nervosität war bei 500 Prozent.“

Müller wurde mit herzlichem Applaus empfangen

Die Sorge war für das Paar allerdings unbegründet: Müller wurde mit herzlichem Applaus empfangen und erhielt für ihren Salsa-Tanz gute Bewertungen aus der Jury. „Der Auftritt war der Hammer“, sagte Wendler. Er und Müller waren in den vergangenen Wochen vor allem in den sozialen Medien mit Spott überzogen worden, vor allem der Comedian Oliver Pocher tat sich dabei hervor.

Wendler bezeichnete dessen Spitzen als „Kindergarten“-Aktion, ließ aber auch eine Warnung folgen: „Ich bin ein Typ, der dann irgendwann auch sagt: „Jetzt reicht’s!“ Es gibt Momente, wenn meine Familie oder meine Freundin hereingezogen wird, dann suche ich auch eine Konfrontation. Ich gucke mir das jetzt noch ein Weilchen an, aber er hat sich ganz schön eingeschossen.“

Tanzshow hat Zuschauer eingebüßt

Die RTL-Tanzshow „Let’s Dance“ hat mit ihrer „Kennenlernshow“ 2020 im Vergleich zum Vorjahr ein paar Hunderttausend Zuschauer eingebüßt. Im Schnitt sahen 4,57 Millionen den Auftakt der inzwischen 13. Staffel des Promi-Tanzwettbewerbs (2019 noch 4,8 Millionen). Das entsprach einem Marktanteil von 16,3 Prozent ab 20.15 Uhr.

14 Kandidaten sind bei „Let’s Dance“ dabei. Auch wenn sie tänzerisch nicht zu den besten zählt, eroberte Komikerin und Autorin Ilka Bessin, die einst mit ihrer Kunstfigur „Cindy aus Marzahn“ bekannt wurde, schon bei der Kennenlernshow die Herzen der Zuschauer. Nach ihrem Tango sorgte sie am Freitagabend bei der Jury-Beurteilung für einen Lacher nach dem anderen.

Juror Joachim Llambi äußerte sich gewohnt kritisch: „Als sie ihren Kopf auf die Schulter des Tänzers gelegt hat, dachte ich, dass sie neue Kraft für die letzten 20 Sekunden schöpfen muss.“ Bessin konterte: „Das macht man beim Tango so. Ich weiß, Sie haben sich in letzter Zeit nicht mit Tanzen beschäftigt.“ Die Versöhnung der beiden folgte aber prompt.

Kritik für Steffi Jones

Auch Ex-Fußballnationalspielerin und Ex-Bundestrainerin Steffi Jones (47) bekam Kritik. „Das war ein bisschen holprig. Das muss noch filigraner werden“, sagte Juror Llambi. „Es ist schwer, sich umzustellen, wenn man so lange Fußball gespielt hat. Aber Sie müssen hier geschmeidiger werden.“ Auch Juror Jorge González war nicht überzeugt von Jones‘ Wiener Walzer: „Du musst das Selbstvertrauen hier noch gewinnen.“

Jones konnte ihrem Bühnenauftritt dennoch Gutes abgewinnen: „Es hat wahnsinnig Spaß gemacht in den letzten vier Tagen. Von daher kann man nur zufrieden sein“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. Die Kritik nahm sie allerdings an: „Da kann man sich nur vornehmen, dass man nächste Woche bei einem anderen Tanz besser performt.“

dpa/kar

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