Mehrere „Silent Demos“ gegen Rassismus in NRW

Minutenlang schweigend wollen Menschen in NRW gegen Rassismus protestieren. Geplant sind heute sogenannte Silent Demos in Düsseldorf, Lippstadt und Dortmund.

06.06.2020, 03:21 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd wollen heute in mehreren NRW-Städten zahlreiche Menschen gegen Rassismus demonstrieren. Geplant sind sogenannte Silent Demos (stille Demonstrationen) in Düsseldorf (14.00 Uhr), Lippstadt (14.00 Uhr) und Dortmund (16.00 Uhr).

Hintergrund ist der Tod von Floyd am 25. Mai bei einem brutalen Polizeieinsatz in der US-Großstadt Minneapolis. Wegen seines Todes kam es zu Protesten und teilweise auch Ausschreitungen in mehreren Städten der USA.

Die Demonstranten in Deutschland wurden aufgefordert, in schwarzer Kleidung zu erscheinen. Man wolle während der Demonstrationen still und schweigend („silent“) an den Tod von Floyd erinnern.

„Diskriminierung, soziale und ökonomische Ausgrenzung sowie körperliche Angriffe bis hin zum Mord von Menschen mit schwarzer Hautfarbe sind ein globales Problem“, hieß es von den Organisatoren. In Düsseldorf sind für heute 1000 Menschen angemeldet, wie die Polizei mitteilte.

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