Mascarell: „Wir wollten vom ersten Moment an helfen“

Mannschaftskapitän Omar Mascarell vom Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 hat sich gegen die öffentliche Kritik gewehrt, dass sich nicht alle Profis für einen erneuten Verzicht auf einen Teil des Gehalts ausgesprochen hätten. „Es war definitiv nicht so, wie in einem Medium geschildert. Wir als Mannschaft wollten dem Verein vom ersten Moment an helfen“, sagte Mascarell dem TV-Sender Sport1.

17.11.2020, 16:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Omar Mascarell, Mannschaftskapitän beim FC Schalke 04. Foto: Guido Kirchner/dpa/Archivbild

Omar Mascarell, Mannschaftskapitän beim FC Schalke 04. Foto: Guido Kirchner/dpa/Archivbild

Es sei überhaupt nicht schwierig gewesen, mit der Mannschaft über die grundsätzliche Entscheidung für einen Gehaltsverzicht zu sprechen. „Wir haben im Frühjahr schon unsere Hilfe angeboten. Damals kam der erste Impuls aus der Mannschaft. Diesmal kam der Club auf uns zu. Wir haben uns beraten und gesagt: Okay, es sind schwierige Zeiten da draußen, wir müssen helfen“, erklärte der 27-Jährige. „Ich glaube, dass jeder ziemlich schnell verstanden hat, worum es geht“.

Der spanische Profi betonte, dass er auch nicht verstehen könne, wenn sich ein Spieler dagegen wehre, auf einen Teil seines Gehalts zu verzichten. „Wo ich herkomme, arbeiten Menschen zehn bis zwölf Stunden am Tag, um am Ende des Monats 600 Euro zu verdienen. Wir Fußballer haben ein privilegiertes Leben, verdienen sehr viel Geld und gehen unserer Leidenschaft nach. Ich werde mich deshalb immer dafür einsetzen zu helfen“, sagte Schalkes Kapitän.

Weitere Meldungen