Markt für Sexspielzeug und Kondome boomt während der Corona-Krise

Coronavirus

Der Markt für Sexspielzeug und Kondome boomt während der Corona-Pandemie. Die Hersteller profitieren dabei wohl von den strengeren Kontakt-Auflagen, einer konnte seinen Umsatz verdoppeln.

Bielefeld

26.03.2020, 06:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die strengen Kontakt-Auflagen in der Öffentlichkeit wegen der Corona-Krise lassen offensichtlich den Markt für heimisches Sexspielzeug und Kondome boomen.

Die strengen Kontakt-Auflagen in der Öffentlichkeit wegen der Corona-Krise lassen offensichtlich den Markt für heimisches Sexspielzeug und Kondome boomen. © picture alliance/dpa

Die strengen Kontakt-Auflagen in der Öffentlichkeit wegen der Corona-Krise lassen offensichtlich den Markt für heimisches Sexspielzeug und Kondome boomen. In Nordrhein-Westfalen sei vor allem der Verkauf von Solo-Sexartikeln wie Masturbationshilfsmitteln für Frauen und Männer extrem gestiegen, sagte eine Sprecherin des Bielefelder Onlinehändlers „eis.de“.

Insgesamt hätten sich die Bestellzahlen für das Sortiment seit dem Auftauchen des Coronavirus verdoppelt, erklärte der Versandhändler. Weil die Nachfrage weiter wachse, werde die Produktion nun verdreifacht.

Eine Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum

Auch der Kondomhersteller „Ritex“ aus Bielefeld verzeichnet deutlich mehr Umsatz. Die Nachfrage nach Ritex Kondomen habe sich im aktuellen Monat gegenüber dem Vorjahreszeitraum fast verdoppelt, sagte Geschäftsführer Robert Richter.

Im März 2019 seien in Deutschland 6,7 Millionen Kondome verkauft worden, in diesem März sollen es nach aktuellen Hochrechnungen etwa 12,7 Millionen sein. Die Lieferungen seien auf absehbare Zeit sicher, versicherte der Geschäftsführer. Die Ware werde ausschließlich in Deutschland produziert und sei damit nur in begrenztem Rahmen von den internationalen Lieferketten abhängig.

dpa/lnw

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