Marie-Luise Marjan: Corona-Krise hat auch etwas Gutes

„Mutter Beimer“ Marie-Luise Marjan fühlt sich durch die Corona-Maßnahmen nach eigenen Worten kaum eingeschränkt. Im Gegenteil: Abstand halten kommt ihr zum Teil sogar entgegen.

14.06.2020, 10:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Marie-Luise Marjan, Schauspielerin. Foto: Tobias Hase/dpa/Archivbild

Marie-Luise Marjan, Schauspielerin. Foto: Tobias Hase/dpa/Archivbild

Für Schauspielerin Marie-Luise Marjan hat die Corona-Krise auch ihr Gutes. „In gewisser Weise genieße ich geradezu den Abstand zu den Menschen. In meiner Branche wird ja viel umarmt und geküsst. Das mag ich ohnehin nicht immer so gerne“, sagte die 79-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in Köln.

Durch die Corona-Schutzmaßnahmen fühle sie sich nicht sonderlich eingeschränkt. „Ich lebe nicht viel anders als normalerweise“, sagte die „Mutter Beimer“ aus der inzwischen eingestellten ARD-Serie „Lindenstraße“. „Ich fahre viel Rad und gehe spazieren.“

Die zunehmenden Lockerungen befürworte sie. „Ich finde das positiv. Das Leben muss ja weitergehen.“ Angst vor dem Coronavirus habe sie nicht. „Ich denke, man muss sich an die Regeln halten und dann mit Vernunft normal leben.“

Eine für September geplante Amerika-Kreuzfahrt habe sie aber abgesagt. „Dass man da womöglich irgendwo in Quarantäne muss, das ist mir zu riskant.“ Sie hoffe, die Reise im nächsten Jahr nachholen zu können.

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