Navi lotst Mann mit Auto ins Hafenbecken

Nasskaltes Bad dank blinden Vertrauens ins Navi: Das Gerät soll einen jungen, unter Drogeneinfluss stehenden Autofahrer ins Hafenbecken des Dortmund-Ems-Kanals gelotst haben. Er kam mit einer Unterkühlung davon.

07.03.2020, 12:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Polizist steht mit dem Rücken zu einem Streifenwagen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild

Ein Polizist steht mit dem Rücken zu einem Streifenwagen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild

Das Vertrauen in sein Navigationsgerät hat einem Autofahrer in Dortmund ein unfreiwilliges Bad im Kanal beschert. Laut Polizei stürzte er am frühen Samstagmorgen mit seinem Wagen in ein Hafenbecken des Dortmund-Ems-Kanals, weil „plötzlich die Straße zu Ende“ gewesen sei.

Der 25-Jährige konnte sich demnach aber selbst aus dem sinkenden Fahrzeug retten und an Land schwimmen. Durchnässt rannte er auf eine Straße, um Hilfe zu holen. Er sei auch unterkühlt gewesen, hieß es.

Eigenen Angaben nach habe der junge Mann vor dem nasskalten Bad Bier getrunken und Kokain konsumiert, teilte die Polizei weiter mit. Helfer der Feuerwehr bargen das Auto aus dem Wasser.

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