Mann bei Streit vor Flüchtlingsheim niedergestochen

Bei einem Streit unter Bewohnern vor einem Flüchtlingsheim in Bielefeld ist ein 38-Jähriger niedergestochen worden. Bei der Tatwaffe handele es sich vermutlich um eine Schere, teilten die Ermittler am Donnerstag mit. Zwei Männer seien festgenommen worden. Lebensgefahr bestand demnach nicht. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen.

22.10.2020, 12:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Blaulicht an einem Polizeiauto leuchtet. Foto: Patrick Pleul/dpa/Symbolbild

Das Blaulicht an einem Polizeiauto leuchtet. Foto: Patrick Pleul/dpa/Symbolbild

Nach Polizeiangaben war es am Mittwoch zu einer Schlägerei vor der Flüchtlingsunterkunft gekommen. Die verständigten Beamten „trafen auf einen schwer verletzten Mann, der eine Stichverletzung erlitten hatte“, hieß es. Ein 29 Jahre alter Algerier und ein Marokkaner im Alter von 21 Jahren seien festgenommen worden. Wer dem 38-jährigen Algerier die Stichverletzungen am Oberkörper zufügte, blieb zunächst unklar.

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