Mahnendes Erinnern am Antikriegstag hinter dem Schwerte Rathaus

Antikriegstag

Mahnendes Erinnern an die Opfer von Kriegen und Faschismus und eindringliche Warnungen vor einem neuen atomaren Wettrüsten prägten den Antikriegstag am Kreuz der Kreuze hinter dem Rathaus.

Schwerte

, 06.09.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bürgermeister Dimitrios Axourgos redete auf dem Antikriegstag am Kreuz der Kreuze.

Bürgermeister Dimitrios Axourgos redete auf dem Antikriegstag am Kreuz der Kreuze. © Stadt Schwerte / Alexander Nähle

Schon seit 1959 begeht der Deutsche Gewerkschaftsbund in ganz Deutschland den Antikriegstag – immer am 1. September und somit an dem Tag, an dem 1939 der Zweite Weltkrieg begann. Das Motto war in diesem Jahr: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! In die Zukunft investieren statt aufrüsten!

„Immer noch vorhandene atomare Bedrohung“

Pfarrer Fritz-Günter Held erinnerte an die Anfänge der Friedensinitiative in einer Zeit der Unsicherheit und widmete einen großen Teil seiner Ansprache der „aktuell immer noch vorhandenen atomaren Bedrohung“. Er dankte den Zuhörern und allen Schwertern für den Friedenseinsatz. Gerlinde Heinrich verlas ein Grußwort von Prof. Dietmar Köster, Mitglied des Europäischen Parlaments und gebürtiger Schwerter. „81 Jahre nach dem Beginn des 2. Weltkriegs bleibt unser Engagement für Frieden und Abrüstung nötiger denn je“, so Köster.

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Nach dem weltbekannten Protestlied „We shall overcome“, gesungen von Astrid Hoffmann, endete die Veranstaltung mit der Kranzniederlegung durch den Bürgermeister und Fritz-Günter Held.

Bürgermeister Axourgos lobt Engagement

Bürgermeister Dimitrios Axourgos würdigte das Bemühen um die Erinnerungskultur von Institutionen wie der Schwerter Friedensinitiative, der Bewegung Pax Christi, dem Schwerter Bündnis gegen Rechts, dem Kultur- und Weiterbildungsbetrieb der Stadt Schwerte und den Gewerkschaften. „Sie alle, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, sehen in diesem Tag eine historische Verantwortung und eine Verpflichtung zu friedenspolitischem Engagement“, so Axourgos.

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Das Wiedererstarken von Nationalismus, Rassismus, Diskriminierung und Populismus „stellt unsere Demokratie vor besondere Herausforderungen. Wir alle müssen bereit sein, für diese Demokratie zu kämpfen. Sie sichert uns Frieden und Freiheit, nicht nur in Deutschland, sondern in Europa“.

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