Mädchen betäubt und missbraucht: Haft beantragt

Im Prozess gegen einen Mann aus Datteln, der Mädchen betäubt und missbraucht haben soll, hat die Staatsanwaltschaft 13 Jahre Haft beantragt. Außerdem sollen die Richter am Bochumer Landgericht die anschließende und unbefristete Sicherungsverwahrung anordnen, wie ein Gerichtssprecher am Montag auf Anfrage erklärte. Das Plädoyer selbst fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt – wie fast der gesamte Prozess.

30.03.2020, 16:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Statue der Justitia steht neben Aktenbergen. Foto: Volker Hartmann/dpa/Symbolbild

Eine Statue der Justitia steht neben Aktenbergen. Foto: Volker Hartmann/dpa/Symbolbild

Dem 55-jährigen Deutschen wird vorgeworfen, den Mädchen heimlich starke Beruhigungsmittel verabreicht zu haben, um sie anschließend zu missbrauchen. Bei den Opfern handelt es sich vor allem um Kinder und Enkelkinder von Frauen, die der Angeklagte über das Internet kennengelernt hat. Die Anklage beruht auf Filmmaterial, das in der Wohnung des weitgehend geständigen Briefzustellers sichergestellt worden ist. Das Urteil soll voraussichtlich Freitag gesprochen werden.

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