Macron und Xi Jinping wollen wegen der Corona-Krise einen G20-Sondergipfel

Coronavirus

Der französische und der chinesische Präsident haben sich für einen G20-Sondergipfel ausgesprochen. Dabei soll auch die Weltgesundheitsorganisation einbezogen werden – aus mehreren Gründen.

Paris

24.03.2020, 03:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Macron und Xi Jinping wollen wegen der Corona-Krise einen G20-Sondergipfel

© picture alliance/dpa

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Chinas Präsident Xi Jinping haben sich wegen der Corona-Krise für einen Sondergipfel der führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) ausgesprochen.

Macron habe in einem Telefonat mit Xi am Montag die Notwendigkeit der internationalen Koordinierung zur Behandlung von Covid-19 auf G20-Ebene zum Ausdruck gebracht, teilte der Élyséepalast mit. Macron und Xi betonten demnach außerdem ihre gegenseitige Solidarität in der Krise.

Einbeziehung der WHO

Die beiden Präsidenten seien sich einig gewesen, dass ein Gipfel auf G20-Ebene unter Einbeziehung der Weltgesundheitsorganisation WHO nützlich wäre, um gemeinsam an der Behandlung von Covid-19 und einem Impfstoff zu arbeiten. Außerdem brauche es einen Plan, um die Weltwirtschaft mit fiskalischen und monetären Maßnahmen zu stabilisieren.

Saudi-Arabien hat derzeit den G20-Vorsitz inne und plant bereits einen Videosondergipfel in dieser Woche. Einen konkreten Termin gibt es bislang aber noch nicht.

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